Kloster Brunnen

Das Kleinod inmitten der Sauerländer Wälder

Es gehört sicher zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region. Einer Sage nach soll durch das Wasser der mdortigen Quelle ein Wunder geschehen sein. Es war eine Heilquelle mit Eremitenhöhle und dem ältesten Badehaus des Sauerlands, die sich zur Vikarie und Zwergenschule bishin zum Kapuiznerkloster entwickelte. Heute befindet sich Diözesanzentrum der KJG im Erzbistum Paderborn in den alten Klostermauern. Als Pilgerstätte hat Kloster Brunnen noch heute einen bedeutenden Wert.

Aus der Endorfer Chronik von Maria Röhrig zitiert:
Daß 1729-1744 Kloster und Kirche am Brenscheder Brunnen errichtet wurden, ist nicht in erster Linie geschichtliches Verdienst der Bauerschaft Endorf oder der Pfarrei Stockum, in deren Bezirk das Kloster entstand. Ohne Rücksicht auf Kirchspiels- und Gemeindegrenzen haben die umliegenden Dörfer und Höfe Material zur Verfügung gestellt und freiwillig beim Bau geholfen. Geld konnten die sauerländischen Bauern damals nicht erübrigen, die prächtigsten Ausstattungsstücke bezahlte der Adel. Bekannte Schätze des schlichten Kirchleins sind der von Kurfürst Klemens August gestiftete Hochaltar mit dem Bild der Taufe Jesu im Jordan und eine Barockorgel, die der Freiherr v. Fürstenberg den Kapuzinern schenkte. Die von zwei Schreinerbrüdern des Ordens einheitlich gestalteten drei Altäre erfreuen seit 1744 das Auge des Besuchers. Der rechte Seitenaltar ist dem hl. Antonius geweiht, dem Patron von Kloster Brunnen, zu dem man vor allem im Juni gern wallfahrtet. Jeder Altar trägt wie die freistehenden Skulpuren im Chorraum das Wappen des adeligen Stifters.

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